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Rote Märchen

Rote Märchen. Wenn sie nicht von einem Leser zum Leben erweckt werden, schweigen sie wie tote Lärchen. Hier geht es nicht um Rotkäppchen oder andere Grimmhühner und Zirkusclowns, sondern um ein verkanntes Genie, welches keineswegs wegen seiner Kunst „der Künstler“ genannt wird. Eine autobiographische Virtualität und Hirnspinnereien führen von der Faszination zum Frust, von Inspiration zur Liebe und von der Liebe zum Tod. Deshalb können wir uns den „Wenn sie nicht gestorben sind“-Kack gleich ersparen, denn unser Genie stirbt, wie jeder Mensch früher oder später. Ausserdem wären ja diese Märchenfiguren mittlerweile drei- bis vierhundert Jahre alt, und würden aussehen wie Crack-abhängige Strassenlampen.

 

 

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Das WolfsKind