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Der Künstler und Rote Märchen

Rote Märchen. Wenn sie nicht von einem Leser zum Leben erweckt werden, schweigen sie wie tote Lärchen. Hier geht es nicht um Rotkäppchen oder andere Grimmskrams, sondern um ein verkanntes Genie, welches keineswegs wegen seiner Kunst „der Künstler“ genannt wird. Und ausserdem wären ja diese Märchenfiguren mittlerweile drei- bis vierhundert Jahre alt, und würden aussehen wie Crack-abhängige Strassenlampen.

Eine extrobiographische Virtualität und Hirnspinnereien führen von der Faszination zum Frust, von Inspiration zur Liebe und von der Liebe zum Tod. Deshalb können wir uns den „Wenn sie nicht gestorben sind“-Kack gleich ersparen, denn Fakt ist, dass man den Sturz von einem Dach eines Hochhauses mit 16 Etagen nicht überlebt. Ja, unser Genie stirbt. Aber was macht man nicht alles für die Liebe...

 

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Das WolfsKind